*Über Mich                Juli / August 2008

 
Anzufangen ist schwer…doch seht her!
Eine Drillingsmutter, die ich nun schon sechs volle Jahre bin, sieht im Schreiben schon lange einen richtigen Sinn! Dieser soll Euch mit dem Lesen meiner Texte, die ich aufzuschreiben „wage“, in die Welt der Poesie tragen. Geboren bin ich in einer deutschen Stadt, die sehr berühmt ist auf der Welt und eine Frauenkirche „bei sich trägt“. Ihr Motto „Brücken bauen – Versöhnung leben – Glauben stärken“ und das nach elf Jahren Wiederaufbau…faszinierend dieser Bau, genauso wie ein Autorentalent, das der Welt viel Gutes schenkt Es ist die Gabe, die einen Menschen in dieser Zeit drängt, ein Buch zu schreiben oder mal eben bei Gedichten zu reimen.
Meine Zeit des Lebens war bisher von sehr viel Leistung, Ehrgeiz und Fleiß begleitet, aber auch Schmerz, Angst und Liebe gab man mir in die Wiege. Ich sah und sehe die Welt mit anderen Augen…vielleicht sind es die von Kindern, von Tieren oder gar Augen eines Schriftstellers, der vor langer Zeit gelebt und jeden, den er als Dichter auserkoren, “wird“ von ihm für die Poesie „verschworen“! Gäbe es derart Theorie, bleibt es für mich doch eher eine Phantasie!                    
Ich schreibe hier und da…in jeden Lebenslagen, auch wenn sie manchmal nicht sind zu ertragen, labe ich mich im hastigen Aufschreiben von Gedanken und Gefühlen, die bei mir stetig hin und her wanken.
Manchmal sogar schreite ich über die Schranken und verliere Zeitgefühl…ein unbeschreibbarer Stil!
Meine erlernten Berufe sind von unterschiedlicher Natur. Der eine mit Zahlen und strenger „Frisur“, der andere so gefährlich, aber für mich unentbehrlich! Geht er mir verloren, kann ich nur weiterleben, wenn ich neu geboren werde. Das Schreiben und Verkleiden…zusammen ist es zu beneiden! 
 
Wenn ich nun einige Jahre zurückblicke, erinnere ich mich am liebsten an die dreiunddreißigwöchige Zeit der Drillingsschwangerschaft, die ich bei mir als neue Epoche meines Ichs bezeichne. Mir ging es emotional und körperlich soo gut, dass ich es mir bei jedem Zusammensein heute mit meinen Kindern einbilde, die Zeit komme zurück. Nich doch...auch jetzt liebe ich jeden Augenblick, den ich mit meiner Tochter und den beiden Söhnen verbringe…nur der Körper fängt schnell an zu „singen“, das heißt die Knochen „klingeln“ und die Psyche fängt an zu „springen“! Ein Arzt sagte mir mal, dass die Jahre mit den Drillingen bis zum Schulanfang die arbeitsreichsten seien! Danach könnte ich wieder „durchatmen“! So atme ich jetzt jeden Tag tief durch, bekomme aber doch weniger Luft als früher…bleibt die Belastung doch eher „anders“ bestehen? Ja, man wünschte sich einen Seher!
 
Ein Schriftsteller benötigt/investiert sehr viel Zeit, um seine Gabe/Glück in die Tat umzusetzen sowie auch von großer Wichtigkeit das Verständnis der Familie! Bei mir ist es wahrlich so, dass aus familiärer Sicht, trotz notwendigem Verzicht (Beruf, Kinder, Partner, Haustiere u.a.), ein Überhang an Verständnis da ist und ich äußerst froh darüber bin. > Pausieren heißt, die Familie „regieren“, und danach sofort wieder in Schreiborgien zu „liegen“! < Liege ich erstmal richtig drin, kriechen Situationen aus dem Leben hervor, die ich schon längst ideell verlor. Doch denkste, alles was man hat erlebt, bleibt im Gehirn des Menschen abgespeichert und wird täglich mit neuen Informationen angereichert! Die Fitness bzw. das Gehirnjogging verlangt täglich Vitamine, in Form von gesunder Ernährung, Bewegung, Entspannung und ausreichend Schlaf. So bleibt zum Beispiel mit klassischer Musik, einem geduldigem Schachspiel oder einem langen Spaziergang/Walking mein Geist munter und sieht die Gedankenwellen für Gedichte, Aphorismen etc. als Genugtuung und positive Belastung an! Mein Traum/Wunsch vom Bergsteigen in den Kämmen des Mount Everest ist noch ein unerreichtes Ziel, was ich mir vorstelle mit einer daraus resultierenden  „Novelle“.
 
> Erscheint Dir das Leben klein, ist ein Bergaufstieg ein Heiligenschein! <