Ein Gedicht für ein Kaspar Hauser Gesicht!
 
 
 
Ich sehe nicht Dich, ich sehe nicht mich,
ich sehe nur dunkles Licht
und dahinter ein trauriges Gesicht!
Es will sich nicht zeigen, verdeckt und
unerkannt bleiben, kann sich überhaupt
nicht leiden!
 
Willst Du für mich laufen lernen, mutig sein
und Zuwendung erleben?
Ach wie wäre das fein, wenn wir beide
ins Licht gehen und die Welt nur noch hinter
uns sehen! Ein Leben in Freiheit und Akzeptanz…
des Kaspar Hausers sehnsüchtiger Gedanken
erstrahle im hellen GlanzJ!
 
Nie wieder wird uns kalt sein, verdammt eng
darf nur die Atmung sein. Warum? Weil die
kostbare Atemluft zu viel Energie verbraucht und
anderen Menschen den Sauerstoff raubt! Wie
bizarr diese Worte… bleibt da noch ein Stück übrig
von der Kaspar Hauser „Torte“? Ein schmales
vielleicht, wenn das mal reichtL!
 
Mir reicht es jedenfalls mit der Verteilung falscher
Worte, vor allem die von Menschen der lachenden Sorte!
Lache zum Schutz Deiner Gefühle, nicht zum
Anstoß einer „kochend heißen Brühe“! Auch
wenn es Dich traurig macht, wenn der Kaspar
Hauser lacht, ist es doch immerhin ein phänomenales und
geheimnisvolles „Fach“! Ziehe es ganz vorsichtig heraus,
dann bekommst Du so langsam mit, was das eigentliche
Anliegen von Hauser ist…
 
Bin ich doch allein und vergesse Ich zu sein,
so lache ich, um anderen Menschen Gutes
zu geben, dabei mit viel Nervenaufreiben und
ständigem Verkleiden…das Resultat der
eigenen Schmerzen wird sich zeigen!
 
 
 
Autor: Engelfeder                              2008-09-12